Kulturgotte/götti

Nicht alle Kinder haben die Möglichkeit, regelmässig kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Diese Kinder bringen wir mit freiwilligen Erwachsenen aus dem Quartier zusammen, die als Kulturgotten und Kulturgöttis mit den Kindern pro Jahr vier Ausflüge zu Kulturanlässen oder -institutionen unternehmen und so mit unterschiedlichen Kunstrichtungen wie Theater, Musik, Literatur, Tanz, Malerei oder Film in Berührung kommen. Die Ausflüge werden von uns organisiert, begleitet und finanziert. 

Das Projekt wird an den Standorten Grünau und Seebach ermöglicht.

Aktuelles

Ein nicht ganz alltägliches Programm

In diesem Jahr haben wir Ausflüge zu Kulturhäusern geplant, die wahrscheinlich auch die Kulturgotten und -göttis (noch) nicht kennen. Vier spannende Sonntage sind also garantiert! Bereits besichtigt haben die Kinder mit ihren Gotten und Göttis das Fabriktheater der Roten Fabrik und die Designsammlung des Museum für Gestaltung. Im Januar und März 2017 stehen dann noch die letzten Ausflüge an. Wir freuen uns!

Publiziert am: 12.12.2016

Jetzt anmelden!

Wir sind wieder an den Vorbereitungen für das neue Projektjahr. Die GZ Grünau und Seebach nehmen ab sofort die Anmeldung für Ihr Kind entgegen. Achtung, die Plätze sind begrenzt!

Anmeldung Kind GZ Grünau

Anmeldung Kind GZ Seebach 

Publiziert am: 23.09.2016

Wieder ein vielfältiges Programm

Die diesjährigen Ausflüge lassen sich sehen: vom Theaterbesuch im GZ Buchegg, über klassische Musik in der Tonhalle, bis hin zu einem Ausstellungsbesuch im Landesmuseum und dem Musical Schtärneföifi war alles dabei. Auch dieses Projektjahr 2015/16 war sehr vielfältig und hat den Kindern wie auch den Kulturgotten und Kulturgöttis viel Spass gemacht. Und die einen oder anderen treffen sich vielleicht auch in Zukunft für den einen oder anderen Kulturausflug...

Und wir machen auch 2016/17 weiter! Nach den Sommerferien 2016 kann man sich in den GZ Grünau und Seebach wieder anmelden.

Publiziert am: 10.06.2016

Der 1. Ausflug: Ins Theater

Das diesjährige Kulturgotte/götti-Projekt starten wir am 15. November 2015 mit einem Ausflug ins Theater. Im Theater im GZ Buchegg spielt Peter Rinderknecht exklusiv das Stück "Mein Name ist Schaf" nur für die Kinder und ihre Kulturgotten und -göttis. Und weil es der erste Ausflug ist, laden wir auch alle Eltern herzlich ein.

Wer sich also noch nicht für das Projekt angemeldet hat, kann dies noch tun. Aber Achtung, die Plätze sind beschränkt! Rechts finden Sie alle Anmeldeinfos. 

Publiziert am: 09.10.2015

Jetzt anmelden!

Ein neues Schuljahr hat begonnen und wir sind wieder an den Vorbereitungen für das neue Projektjahr. Die GZ Grünau, Oerlikon und Seebach nehmen ab sofort die Anmeldung für Ihr Kind entgegen. Achtung, die Plätze sind begrenzt!

Anmeldung Kind GZ Grünau

Anmeldung Kind GZ Oerlikon

Anmeldung Kind GZ Seebach 

Publiziert am: 20.07.2015

Im Herbst 2015 geht's weiter!

Nach zwei erfolgreichen Jahren starten wir das Projekt Kulturgotte/götti im Herbst 2015 erneut! Demnächst gibt es hier die Anmeldeinfos für alle interessierten Eltern.

Publiziert am: 28.05.2015

Zeitungsartikel

Die Journalistin Eveline Rutz hat am Ausflug ins Tanzhaus teilgenommen. Hier ist ihr Bericht.

Publiziert am: 01.04.2015

Bericht aus dem Tanzhaus

Beim dritten Kulturausflug besuchten wir das Tanzhaus Zürich mit dem Tanzstück „Tornado“ von Bollwerk und Theater Sgaramusch.

Nach dem Einpacken des Zmittags liefen wir alle zusammen zur Tramhaltestelle. Unterwegs war es wie immer sehr lustig und die Gotten/Göttis haben spontan mit den Kindern verschiedene Spiele gemacht. Nach ca. 45 Minuten standen wir schon vor dem Tanzhaus Zürich.

Das Tanzhaus sah von aussen sehr modern aus, aber von innen sahen einige Sachen etwas älter aus. Wir haben die reservierten Tickets geholt und weil wir genügend Zeit hatten, fragten wir an der Rezeption wegen der spannenden Mischung von „alt“ und „neu“. Das Gebäude brannte 2012 bis zu den Grundmauern ab und wurde danach renoviert. Gewisse Teile des Gebäudes konnten erhalten werden und wurden in den Bau integriert. Da sieht man, wie alt und neu harmoniert, genauso wie unsere Kulturgotten/göttis und die Kinder.

Wir sassen in den hinteren Reihen und jedes Kind hatte einen Sitzplatz neben seiner Gotte oder seinem Götti. Als es dunkel wurde und die Musik losging, waren alle gespannt, was gleich alles passieren würde. Auf einmal war die Bühne wieder belichtet und wir sahen zwei Frauen am Schlafen. Es herrschte totale Stille. Hilfe! Rette sich wer kann! Warnstufe Violett! Tornado! Weg von der Tür! Weg vom Fenster! Ab in den Keller! Kopf schützen! Wo ist meine Schwester? Stühle, Bretter, Fetzen, Säcke wirbeln durch die Luft und ein Mann. Die Fische im Aquarium schwimmen plötzlich links herum. Wo der Tornado war, ist alles umgedreht, auseinander, verkehrt und kaputt. Was soll nun werden? Was noch zu retten ist, wird zusammengeschustert. Wer noch ganz ist, packt mit an. Irgendwie passt eins zum andern irgendwie, anders, neu.
Nach 40 Minuten war alles vorbei. Die Musik war etwas laut und das Tanzstück etwas zu abstrakt - auch für uns Erwachsenen.

Zur Erinnerung haben wir ein Foto mit einer Tänzerin gemacht und haben uns von ihr verabschiedet. So war es also im Tanzhaus Zürich.

Avni Jashanica, GZ Seebach

Publiziert am: 30.03.2015

Ausflug in die Tonhalle Zürich

Wieder trafen sich die Kulturgotten und -göttis, Kinder und Eltern im GZ. Nach dem Einpacken des Zvieris verabschiedeten sich die Kinder von den Eltern und liefen mit ihren Gotten und Göttis zur Tramhaltestelle.

Der zweite Kinderkulturausflug führte uns in die Tonhalle. Kinder wie Erwachsene bewunderten die festliche Atmosphäre des grossen Saals, welche zum musikalischen Hochgenuss einlud. Er gehört zu einem der besten Konzertsälen der Welt.

Das Stück „Cinderella“ mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Kristiina Poska und der Erzählerin Sandra Studer sowie drei Jugendlichen des Junior Balletts Zürich wurde in drei künstlerischen Disziplinen zusammengeführt – Tanz-Musik-Erzählung. Das bekannte Ballett mit der Musik von Sergei Prokofjew wurde kindergerecht inszeniert.

Alle KünstlerInnen sowie die Dirigentin mit ihrer präzisen und tänzerischen Dirigierkunst zogen das Publikum gleichermassen in ihren Bann.

Mit dem Tagebucheintrag nach der Vorstellung wurde das Gesehene und Gehörte verarbeitet. Gottis und Göttis mit ihren Patenkindern fuhren gemeinsam zurück ins GZ, wo sie sich für die nächste Veranstaltung verabredeten.

Christina Wünn, GZ Oerlikon

Publiziert am: 25.02.2015

Start ins zweite Jahr mit den Kulturgottis und -göttis

An vier Sonntagnachmittagen treffen sich wieder freiwillige „Gottis“ und „Göttis“ mit ihren Patenkindern, um gemeinsam einer kulturellen Veranstaltung beizuwohnen.
Am ersten Sonntag trafen sich die Gottis / Göttis, ihre Patenkinder und deren Eltern zum ersten Mal. Spielerisch wurden Gottis / Göttis und Kinder zusammengeführt. Sie durften jeweils eine Bildhälfte ziehen und mussten die Ergänzung dazu finden. So formierten sich die Patenschaften.

Nach einem kurzen Kennenlernen und Austauschen verabschiedeten sich die Kinder von ihren Eltern und gemeinsam liefen wir zum Bahnhof Oerlikon. Mit der S-Bahn fuhren wir zum Bahnhof Hardbrücke. Von da waren es nur noch wenige Gehminuten bis zum Schiffsbau. Zehn Kinder mit zehn PatInnen, eine kunterbunte Gruppe, welche sich vor dem Schauspielhaus traf.
Die erste Attraktion war ein grosser Eiswürfelberg vor dem Schauspielhaus. Die Kinder waren fasziniert. Doch bald schon war Zeit, die Taschen und Mäntel an der Garderobe abzugeben und wir wurden in das kleine Bühnentheater geführt. Wir kamen in den Genuss des Theaterstücks „Josa mit der Zauberfiedel“ von Janosch. Josa, ein kleiner Junge, begab sich mit seiner Zauberfiedel auf eine abenteuerliche Reise – mit seiner Fiedel konnte er die Welt verzaubern. Diese Geschichte mit viel Musik – Objekten und Schauspielern beeindruckte gross und klein.

Nach dem Stück blieb Zeit für den gemeinsamen Erinnerungseintrag ins Kulturheft. Im Foyer des Schauspielhauses wurde mit dem Gotti, dem Götti geklebt, geschrieben, gegessen und getrunken. Die Zeit verging wie im Fluge und wir machten uns um 16.30 Uhr auf die Heimreise.

Christina Wünn, GZ Oerlion

Publiziert am: 11.12.2014

Besuch bei Frau Kägi

Die Kinder trafen sich zum dritten Mal mit ihrer Gotten und Göttis zum sonntäglichen Kulturausflug. Gemeinsam reisten wir bei schönstem Frühlingswetter zum Theater PurPur, wo wir im ansässigen Café Zeit hatten, um ins Tagebuch zu schreiben, zu zeichnen und zu kleben. Auch blieb noch ein wenig Zeit, um uns die Beine bei einem kleinen gemeinsamen Spaziergang rund um die Kirche Enge vertreten zu können.

Schliesslich begaben wir uns ins Theater, um das Stück „Frau Kägis Nachtmusik“ zu geniessen. Die zerstreute Musiklehrerin mit ihrer schusseligen Art und ihren lustigen Liedern brachte sowohl Kinder wie auch Gotten und Göttis zum Lachen. Das vielfältig nutzbare Bühnenklavier (als Musikinstrument, Wohnung, Schneckenhaus, Kaffeemaschine und Badewanne), sowie Frau Kägis tolle Stimme versetzte uns alle in Staunen. Vor allem waren wir beeindruckt, wie eine einzige Schauspielerin ein ganzes Lehrerzimmer ins Theater gezaubert und das Publikum in ihren Bann gezogen hat.

Nina Dummel, GZ Seebach

Publiziert am: 29.04.2014

Unser Ausflug ins Kunsthaus

Beim zweiten Kulturausflug besuchten wir das Kunsthaus Zürich. In zwei Gruppen nahmen die Kinder und ihre Gotten und Göttis an einem Workshop teil, bei dem allen erst einmal kindgerecht und auf spielerische Art das Betrachten und Malen von Bildern näher gebracht und später einige Gemälde im Museum angeschaut wurden. Alle waren engagiert dabei und sowohl die Kinder wie auch die Gotten und Göttis zeigten sich sehr interessiert an den Gemälden. Diese wurden auch sehr inspirierend beschrieben.

Anschliessend konnten wir alle selbst zum Pinsel greifen.

Das Malen machte allen Spass und die Beteiligten zeigten sich angeregt durch den Workshop.

Zum Abschluss setzten sich alle um den Tisch im Atelier und haben gemeinsam Zvieri gegessen.

Alle GZ's begaben sich wieder individuell zum jeweiligen Ausgangspunkt zurück.

Nina Dummel, GZ Seebach

Publiziert am: 30.01.2014

Bericht vom Ausflug in die Tonhalle

Der Ausflug in die Tonhalle war aus künstlerischer Sicht sehr toll! Das Konzert ist extrem lustig, unterhaltsam und kindergerecht gemacht und die Stimmung im Saal war warm und fröhlich. Die Kinder waren sehr bei der Sache und die Kulturgotten und -göttis kümmerten sich intensiv um ihre Patenkinder. Nach dem Konzert hatten die Kinder noch die Gelegenheit, mit einem sehr engagierten Musiker aus dem Orchester zu plaudern und Fragen zu stellen. Dazu durften sie auf der Bühne sitzen, was ein spezielles Erlebnis für alle war.

Françoise Blancpain, Projektleitung Kinderkultur

Publiziert am: 03.12.2013

Infos für Eltern und Kinder

Nach den Sommerferien 2016 nehmen wir die Anmeldung für Ihr Kind gerne entgegen. Achtung: die Plätze sind begrenzt!

Wählen Sie Ihr GZ:
GZ Grünau
GZ Seebach

Infos für Gotten und Göttis

Bevor wir neue Gotten und Göttis aufnehmen, warten wir in der Regel die verbindlichen Anmeldungen der Kinder ab.

Für weitere Informationen wählen Sie das GZ in Ihrer Nähe:
Infos GZ Grünau
Infos GZ Seebach 

Kontakt

GZ Grünau: Stefan Widmer
044 431 86 00, stefan.widmer@gz-zh.ch 

GZ Seebach: Avni Jashanica
044 307 51 54, avni.jashanica@gz-zh.ch